Allgemeines zum Dauerauftrag

In der Fachsprache ist dann von einem Dauerauftrag die Rede, wenn ein Kontoinhaber seine Bank beauftragt, einen festgelegten Geldbetrag regelmäßig bzw. periodisch wiederkehrend und zu einem vereinbarten Termin von seinem Konto auf das Konto eines von ihm bestimmten Empfängers zu überweisen. Im Wesentlichen sind dafür die gleichen Daten anzugeben, die auch bei einer normalen Überweisung auf ein anderes Konto von Nöten sind. Daueraufträge sind dann zu empfehlen und sinnvoll, wenn die an den Empfänger geleisteten Beträge immer gleich bleiben. Beispiele dafür sind Zeitungsabonnements, Ratenzahlungen für einen Kredit oder die monatliche Miete.

Ein Dauerauftrag erleichtert den Sparplan

Bei einer regelmäßig durchzuführenden Überweisung auf ein Tagesgeldkonto ist es empfehlenswert, dass diese über einen Dauerauftrag erfolgt, der in der Praxis auf einem Girokonto eingerichtet wird. Dadurch wird gewährleistet, dass über die gesamte geplante Laufzeit monatlich ein vom Kontoinhaber festgelegter Betrag vom Girokonto auf das Tagesgeldkonto mittels Dauerauftrag überwiesen wird. Einzahlungen in Form von Überweisungen sind vor allem dann von Vorteil, wenn die periodischen Einzahlungen im Rahmen eines Sparplanes durchgeführt werden sollen. In Bezug auf die Einzahlungsintervalle gibt es bei den Anbietern von Tagesgeld verschiedene Optionen, die z. B. monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich sein können. Bei einem Ansparplan ist die monatliche Variante die beste Möglichkeit. Hier sollte für die Fälligkeit der Überweisung des Dauerauftrages ein Termin gewählt werden, der mit zwei bis drei Tage nach der Überweisung des Gehalts auf das Girokonto festgelegt wird. Somit wird der gewünschte Sparbetrag gleich zu Beginn des Monats per Dauerauftrag auf das Tagesgeldkonto überwiesen und kann nicht mehr anderwärtig verwendet werden. Um ein gewisses finanzielles Guthaben schneller aufzubauen, eigenen sich also Daueraufträge, welche monatlich bzw. vierteljährlich den Sparbetrag automatisch überweisen. Also positiver Nebeneffekt kommt dabei auch der Zinseszinseffekt öfters zum Tragen.

Weitere Einzahlungsmöglichkeiten

Eine Variante, die regelmäßige Eingänge auf ein Tagesgeldkonto sicherstellen, sind Lastschriften. Dabei wird die Bank, bei welcher dieses Konto eröffnet wurde, ermächtigt, dass sie regelmäßig zu den vereinbarten Terminen einen gewissen Betrag vom Referenzkonto des Kontoinhabers einzieht und am Tagesgeldkonto anlegt. Die Methode des Lastschrifteinzuges ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, um einen persönlichen Sparplan zu erfüllen. Im Allgemeinen gesehen haben Lastschriften aber noch andere Gründe. Viele Eigentümer von Tagesgeldkonten besitzen nämlich Girokonten, bei denen das Einrichten von Daueraufträgen aus technischen Gründen nicht möglich ist. Zudem kann mit einem Lastschrifteneinzug auch das Manko umgangen werden, dass Daueraufträge auch von gewissen Kreditkartenkonten nicht unterstützt werden. Im Grunde genommen ergibt sich aber zwischen einem Dauerauftrag und einem Lastschrifteneinzug keinen Unterschied, da bei beiden Varianten Geldbeträge in gewissen Abständen automatisch auf das Tagesgeldkonto überwiesen werden. Zusätzlich zu den erwähnten Überweisungsmöglichkeiten können jederzeit noch spontane Einzahlungen in beliebiger Höhe auf ein Tagesgeldkonto durchgeführt werden. Voraussetzung dabei ist aber, dass vertraglich keine Obergrenze für das Tagesgeldkonto vorgesehen ist.


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