Zinsaussichten für Tagesgelder für das Jahr 2013

Der derzeitige Blick auf die Zinsen, die Kleinanleger auf ihrem Tagesgeldkonto verzeichnen können, ist nicht gerade rosig. Mit Zinssätzen von zwischen 1 % und im europäischen Maßstab bis zu etwa 1,65 % sind die Angebote der Banken für das Tagesgeld nicht sehr hoch. Dennoch, Tagesgeld wird bei guten Angeboten noch immer im Vergleich gut verzinst. Das Hoch bei den Zinsen, wie es im Jahr 2008 erreicht wurde mit vielfach über 4 % dürfte für absehbare Zeiten eine unerreichbare Schwelle sein. Allerdings gibt es Prognosen in der Finanzwelt, die auch aussagen, dass es zu einem noch weiteren Verfall der Zinsen seitens der EZB (Europäische Zentralbank) wohl nicht kommen wird. Eher dürfte damit zu rechnen sein, dass sich im Jahr 2013 die Zinsen nicht sonderlich bewegen werden. Sie werden wohl weder rasant noch oben steigen noch weiterhin sinken. Die niedrigen Zinsen erlaubten es Banken, günstig Gelder aufnehmen zu können, konnten wohl auch die Wirtschaft somit stützen. Allerdings zeigt die Entwicklung über lange Zeiträume hinweg, dass weder die absoluten Spitzen bei den Zinsen, noch die absoluten Tiefs beim Leitzins über sehr lange Zeit bestehen blieben. Im Verlauf von einiger Zeit, oft innerhalb eines Jahres, vielfach erst in längeren Etappen, pendeln sich die Zinsen gewöhnlich wieder auf gesunde Mittelwerte ein.

Sparer sollten auf ihre Anlagen nicht verzichten

Derzeit niedrige Zinsen sollten Sparer nicht dazu verleiten, gänzlich auf die sichere Anlage vom Tagesgeld zu verzichten. Immerhin ist diese Form der Geldanlage besonders komfortabel, da tägliche Verfügung und tägliche Kündigung schnell auf Veränderungen reagieren lassen. Hinzu kommt, dass das Tagesgeld zu den gesicherten Geldanlagen von Kleinanlegern gehört. Wie das Girokonto und das Festgeldkonto gilt auch für das Tagesgeldkonto die europäische Einlagensicherung von mindestens 100.000 Euro für jeden einzelnen Anleger. Gerade in Zeiten sehr unruhiger Finanzmärkte sollte diese hohe Absicherung bei der Sparanlage nicht unterschätzt werden.

Spätestens wenn die Zinsen anziehen, lohnt sich der Wechsel

Es gibt Sparer, die mittels Tagesgeld Hopping, also ständigem Wechsel zum besseren Anbieter, ihre Zinserträge erhöhen. Die meisten Bürger bleiben jedoch über etliche Zeit zumindest ihren Tagesgeldkonten treu, auch wenn die höheren Zinsen der ersten sechs Monate nicht mehr gezahlt werden. Sollte sich eine Wendung zu einem Anstieg der Zinsen abzeichnen, dann dürfte es allerdings spätestens der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel zu neuen Angeboten sein. Die Zinserfahrung zeigt, dass immer etliche Banken über den Leitzins der EZB bei ihren Angeboten hinausgehen. Dann könnte es also erfahrungsgemäß auch beim Bemühen der Banken neue Kunden zu gewinnen, wieder zu verbesserten Zinsen bei einzelnen Angeboten kommen. Bis dahin dürfte die Feststellung gelten, dass die Tagesgeldzinsen noch immer vergleichsweise sehr vorteilhaft sind und selbst Zinsen, die sich im guten Mittel der Angebote bewegen, sich für das Tagesgeld lohnen.


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