Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Im Jahr 2008 konnten sehr hohe Zinsen für eine Tagesgeldanlage verzeichnet werden. Es wurden teils mehr als 4 % von den Banken für das Tagesgeldkonto angeboten. Seitdem sind die Zinsen mal mehr, mal weniger rasant nach unten gegangen. Ende des Jahres 2009 lagen die besten Angebote nur noch bei einigem über 2 % und seitdem näherten sich die Zinsen immer stärker der Marke um die 1 % an. Auf diesem Niveau befinden sich die Zinsen für das Tagesgeld gerade zurzeit. Top Angebote liegen beim Tagesgeld in Österreich gerade einmal bei 1,30 %, bei einigen der europaweit tätigen Banken werden um die 1,50 % bis zu 1,65 % für das Tagesgeld angeboten. . Für Laufzeiten von sechs Monaten bei einer Einlage von 1.000 Euro können bei den besten europäischen Zinsangeboten um die 80 Euro erwirtschaftet werden. Mehr Zinsen lassen sich erwirtschaften, wenn Sparer ein Depot bei einer Bank besitzen und mit diesem als Neukunden zu einer anderen Bank wechseln, oder wenn Kunden gleichzeitig mit dem Tagesgeldkonto ein Depot eröffnen. Hier gibt es Banken in Europa, die dann sogar noch Zinsen von mehr als 3 % für das Tagesgeld anbieten. Insgesamt sind die Zinsen nicht gerade rosig, doch infolge der großen Unterschiede der vielen Angebote von Banken lassen sich für Tagesgeld noch immer bessere Zinsen verzeichnen als bei anderen Sparanlagen, über die die Sparer ständig verfügen können, zum Beispiel bei einem Sparbuch.

Die Testergebnisse zum Vergleich heranziehen

Die großen Testinstitute, die im Internet die verschiedensten Tests für sehr viele Geldanlagen veröffentlichen, können einen guten Richtwert ermitteln, damit die besten Zinsen für eine Tagesgeldanlage gefunden werden können. Diese Tests sind ebenso unabhängig wie die Online Vergleiche für das Tagesgeld. Die Testergebnisse spiegeln in der Regel sowohl landesweite Angebote wie auch Angebote von europäischen Banken, die europaweit auf dem Markt unterwegs sind.

Bessere Zinsen bei höheren Einlagen

Es versteht sich von selbst, dass die Zinsen sich vorteilhafter auswirken, je höher die Einlage auf einem Tagesgeldkonto ist. Wer nur 100 Euro für sechs Monate einzahlt, wird kaum nennenswerte Zinsen erhalten können. Lohnend wird die Anlage bei Beträgen ab 1.000 Euro. Da es nur begrenzte Zeit, meist sechs Monate, von den Banken einen garantieren Zins für Tagesgeld gibt, sollte während dieser Zeit das Geld nach Möglichkeit auf dem Konto gehalten werden, damit sich der Zinsertrag lohnt. Nach der Garantiezeit sinken die Zinsen erheblich. Dann können sich Sparer entscheiden, ob sie gleich wieder einen guten Wechsel vollziehen oder für die Zukunft auf eine Verbesserung der Zinsentwicklung hoffen. Nach der Garantiezeit für die guten Zinsen für Neukunden richten sich die Zinsen nach der jeweiligen Entwicklung des Leitzinses der EZB (Europäische Zentralbank). Damit sind die Zinsen, die die Banken für die Zeit nach der Zinsgarantie variabel.


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